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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Horneburg/Altes Land e.V. findest du hier .
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DLRG Horneburg/Altes Land blickt auf engagiertes Jahr zurück und ehrt verdiente Mitglieder
Im Rahmen ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung hat die DLRG Ortsgruppe Horneburg/Altes Land auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt, zahlreiche Ehrungen vorgenommen und die positive Entwicklung der Ortsgruppe hervorgehoben. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl das ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder als auch die wachsenden Aufgaben in Einsatz, Ausbildung und Jugendarbeit. Die Jahreshauptversammlung griff dabei die Entwicklung der Ortsgruppe in vielen Bereichen auf – von Einsätzen und Ausbildung bis hin zu Strategie, Mitgliederentwicklung und Perspektivplanung.
Besonders würdigte die Ortsgruppe mehrere Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise über viele Jahre hinweg für die DLRG eingesetzt haben. Das Verdienstabzeichen der DLRG in Bronze erhielten Knut Willenbockel und Matthias Riel für ihre vielfältige Unterstützung zahlreicher Projekte und Anliegen der Ortsgruppe in den vergangenen Jahren. Timo Gerke, der ebenfalls mit dem Verdienstabzeichen in Bronze ausgezeichnet werden soll, war entschuldigt abwesend; die Ehrung wird nachgeholt. Darüber hinaus wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt: Peter Rößler für 10 Jahre, Finja Matthiesen und Bernhard Josef Lindner für 25 Jahre, Martin Witt für 40 Jahre sowie Andreas Witz und Thomas Wicher für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft. Mit dem Verdienstabzeichen in Silber wurde Jan Cordes ausgezeichnet, das Verdienstabzeichen in Gold erhielt Volker Siebern für jahrzehntelanges, unermüdliches und herausragendes Engagement für die Belange der Ortsgruppe.
Auch der Blick auf die Einsätze im vergangenen Jahr zeigte die große Bandbreite der Aufgaben. Insgesamt absolvierte die DLRG Horneburg/Altes Land 40 Einsätze mit zusammen 655 Einsatzstunden. Diese reichten von Personen- und Tiersuchen mit Drohne über Sicherheitswachen, technische Hilfeleistungen und Sanitätsdienste bis hin zu einem erneuten Hilfsgütertransport im Rahmen der Ukrainehilfe.
In Erinnerung geblieben sind dabei unter anderem das Großfeuer in Dollern, bei dem die DLRG die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr logistisch mit Zelten, der Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie der Beschaffung von Treibstoff unterstützte. Darüber hinaus mehrere Personensuchen in den Mitgliedsgemeinden bei dem die DLRG zusammen mit weiteren Organisationen wie Feuerwehr und Rettungsdienst agierte. Hier kamen unter anderem die Drohne sowie Wasser- und Strömungsretter zum Einsatz. Erfreulich war, dass die vermissten Personen in den überwiegenden Fällen wohlbehalten gefunden werden konnten. Auch auf der Elbe war die Ortsgruppe mehrfach gefordert, etwa bei technischen Hilfeleistungen für manövrierunfähige Boote. Ein besonders ungewöhnlicher Einsatz war ein herrenloses Segelboot, das sich in Hamburg-Wedel losgerissen hatte und ohne Besatzung am Lühe-Anleger vorbeitrieb. Es konnte durch die DLRG gesichert und später dem Eigner übergeben werden.
Mit den neu ausgebildeten Strömungsrettern und der zusätzlich beschafften Ausrüstung hat die Ortsgruppe ihre Einsatzfähigkeit in fließenden Gewässern und bei kalten Bedingungen weiter ausgebaut. Dadurch waren 2025 auch spezialisierte Einsätze möglich, unter anderem im Dezember in Horneburg, als eine Verstopfung am Ablauf eines Regenrückhaltebeckens beseitigt wurde, um ein Überlaufen zu verhindern.
Neben dem Einsatzdienst entwickelte sich auch der Ausbildungsbereich weiter. So fand im Frühjahr in Horneburg eine Katastrophenschutz-Grundausbildung für den gesamten Bezirk Stade statt. Im Herbst folgte in Stade eine Übung des Wasserrettungszuges unter Beteiligung aller Ortsgruppen des Bezirks. Zusätzlich konnten weitere Kameradinnen und Kameraden ihre Ausbildungen als Bootsführer, Drohnenpilot und Strömungsretter erfolgreich abschließen.
Sehr positiv entwickelte sich zudem die Ausbildung für die Bevölkerung. In der Schwimmausbildung konnten erstmals wieder unabhängig von der Freibadsaison Kurse im Herbst und Winter im Solemio angeboten werden. Insgesamt wurden 89 Schwimmabzeichen abgenommen und damit viele Kinder auf dem Weg zum sicheren Schwimmen begleitet. Ebenso wurde das Angebot in der Ersten Hilfe deutlich intensiviert: Seit Herbst 2025 finden regelmäßig Kurse für die Allgemeinheit, egal ob Führerscheinanwärter, betrieblicher Ersthelfer oder interessierter Mitbürger statt. Im vergangenen Jahr wurde dies bereits von 41 Interessenten genutzt. Auch im laufenden Jahr wird die Ortsgruppe in der Schwimm- und Erste-Hilfe-Ausbildung weiter intensiv aktiv sein. Aktuelle Kurse sind fortlaufend über die Homepage der Ortsgruppe einseh- und buchbar.
Auch organisatorisch blickt die Ortsgruppe auf Fortschritte zurück. Mit ihrer Strategie 2030 hat sie sich im vergangenen Jahr bewusst einen Rahmen gegeben, um wichtige Zukunftsthemen systematisch anzugehen. Daraus wurden bereits konkrete Veränderungen angestoßen, etwa im Bereich Kommunikation aber auch in der Weiterentwicklung des Ausbildungsangebotes.
Besonders erfreulich ist zudem die Mitgliederentwicklung. Die Zahl der Mitglieder stieg noch einmal leicht auf nunmehr 441. Auch die Zahl der aktiven Einsatzkräfte und Ausbilder im Wasserrettungsdienst, Sanitätsdienst sowie in der Schwimm- und Erste-Hilfe-Ausbildung erhöhte sich auf 50. Gleichzeitig konnten erneut neue aktive Mitglieder gewonnen werden, die bereits mit ihrer allgemeinen Grundausbildung begonnen haben. Positiv entwickelt sich auch die Jugendarbeit mit dem Jugend-Einsatz-Team, das 2025 sowohl in der Ausbildung als auch bei öffentlichen Auftritten, etwa beim Apfelfest in Steinkirchen, sehr engagiert war. Einzelne Mitglieder bringen sich bereits zusätzlich in der Schwimmausbildung ein; für die ersten steht nun der Übergang vom JET in den allgemeinen Wasserrettungsdienst bevor.
Wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter all dem steckt, zeigen die Gesamtzahlen des Jahres besonders deutlich: Über alle Bereiche hinweg leistete die Ortsgruppe im vergangenen Jahr knapp 8.000 Stunden freiwillige ehrenamtliche Arbeit. Das ist ein signifikanter Beitrag zur Sicherheit und zum Gemeinwohl in den Mitgliedsgemeinden.
Der Ausblick auf das Jahr 2026 wird vor allem durch zwei wichtige Ersatzbeschaffungen bestimmt. Zum einen erhält die Ortsgruppe Ersatz für ihren in die Jahre gekommenen Einsatzleitwagen. Darüber hinaus steht auch die Ersatzbeschaffung für das große Motorrettungsboot an, das in der Saison dauerhaft am Lühe-Anleger in der Elbe liegt. Beide Lieferungen sollen bis Sommer erfolgen. Die Modernisierung ist notwendig, um die Einsatzfähigkeit der Ortsgruppe auch künftig aufrechterhalten zu können. Gleichzeitig stellen beide Projekte die Ortsgruppe finanziell vor große Herausforderungen, die nur dank vielfältiger Unterstützerinnen und Unterstützer leistbar sind. Dafür spricht die DLRG Horneburg/Altes Land ausdrücklich ihren herzlichen Dank aus.
Deutlich wurde auf der Jahreshauptversammlung auch, dass die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit einer ehrenamtlich getragenen Ortsgruppe kein Selbstläufer ist. Sie hängt zwingend vom Engagement vieler ab: von den aktiven Einsatzkräften, von neuen Mitgliedern, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich ausbilden zu lassen, ebenso aber auch von externen Förderern und Unterstützern, die diese Arbeit finanziell und ideell mittragen. Gerade die Finanzierung wird in Zukunft eine noch größere Herausforderung darstellen. Durch die weggebrochene Vermarktung von Altkleiderspenden und den damit verbundenen Wegfall dieser Einnahmen – die bisherigen Altkleidercontainer werden kurzfristig durch den Verwerter eingezogen – sowie durch allgemein gestiegene Preise müssen in erheblichem Umfang andere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen werden. Umso wichtiger ist es für die Ortsgruppe, auf verlässliche Unterstützung aus Mitgliedschaft, Förderkreis, Spenden und weiteren Partnerschaften bauen zu können. Vor diesem Hintergrund beschloss die Jahreshauptversammlung nach 15 Jahren zudem eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge auf künftig 65 Euro jährlich für die Einzelmitgliedschaft und 130 Euro jährlich für die Familienmitgliedschaft. Die Anpassung soll dazu beitragen, gestiegene laufende Kosten zumindest teilweise aufzufangen und die finanzielle Grundlage der ehrenamtlichen Arbeit der Ortsgruppe auch in Zukunft verlässlich zu sichern.
Insgesamt wurde auf der Jahreshauptversammlung deutlich, dass sich die DLRG Horneburg/Altes Land in vielen Bereichen positiv weiterentwickelt. Die Ortsgruppe verbindet engagierte ehrenamtliche Arbeit mit einer wachsenden Einsatz- und Ausbildungsfähigkeit und bleibt damit ein verlässlicher Bestandteil der Sicherheits- und Gefahrenabwehr sowie des gesellschaftlichen Lebens in der Region.
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